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Erkundung mit der Kamera

Die Entwicklung der Photographie zur Waffe
und ihr Einsatz im 1. Weltkrieg.




Entstehungsgeschichte der militärischen Photographie von den ersten tastenden Versuchen am Ende des 19. Jahrhunderts bis zu den Breitenanwendungen im Ersten Weltkrieg. Die Photographie wurde zu einem Kriegsmittel und beeinflusste wie kein anderes Nachrichtenmittel den Ausgang und Verlauf der Operationen am Boden. Vor allem die Luftbilderkundung liefert die wichtigsten Erkenntnisse über den Feind.

Inhalt

Darstellung der Enwicklung der militärischen Anwendungen von der Fotogrammetrie bis zur taktischen Luftaufklärung.
Bedeutung des Luftbildes für das Kriegsvermessungswesen und die Kriegskarten.
Organisation und Führungsstrukturen im militärischen Lichtbildwesen.
Fotografie zur Unterstützung der Artillerie. Systematische Darstellung der vorherrschenden Kameratypen in den verschiedenen militärischen Dienstbereichen.

Historiker haben sich meist unter kulturgeschichtlichen Fragestellungen mit dem Thema "Kriegsfotografie" befasst. Die Rolle der Fotografie in der Kriegführung wurde kaum untersucht. Der Autor schildert, wie aus der zivilen Innovation „Fotografie" eine Waffe wurde.

"Erkundung mit der Kamera" schließt eine Lücke in der Fotografie-Geschichte und versteht den Begriff „Militärfotografie“ im ursprünglichen Wortsinne.

Bilder links von oben nach unten:
Fliegerkammer Typ I - Standard-Handkamera der Fliegerabteilungen.

Schützengrabenkammer für die Zielvermessungen für die Artillerie aus den vorderen Gräben.

ICA-Gerät. Das Gerät war in allen Flieger- und Vermessungsabteilungen Standard-Ausrüstung als Entzerrungs- und Vergrößerungsgerät.


Helmut Jäger
Erkundung mit der Kamera
Die Entwicklung der Photographie zur Waffe und ihr Einsatz im 1. Weltkrieg
Paperback, 324 Seiten, 25 Abb.
Venorion VKA, München, 2007. Neudruck 2014
Preis 24,90 Euro
ISBN 978-3-00-021816-3


Beim Verlag formlos per Email bestellen, Stichwort "Erkundung"

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